Aktuelles

MGV Frohsinn Diedenbergen 1892 e.V.

5 Dinge, die Sänger vernachlässigen

Zwischen richtig zu singen, den Liedtext nicht zu vergessen, die Darstellung auf der Bühne nicht zu vernachlässigen und das Lampenfieber in den Griff zu bekommen, gibt es noch etliche Dinge, die ein guter Sänger nicht vergessen sollte. Hier kommen 5 davon, die besonders wichtig sind!

Die Gesundheit

Gesund zu bleiben und vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen erlauben es Ihre Stimme zu verbessern. Keine Alkoholexzesse, nicht rauchen, ausreichend trinken und den Hals im Winter bedeckt halten sind Verhaltensweisen, die helfen Ihre Stimme zu schützen. Ruhe und wenig Stress sind ebenfalls wichtige Dinge, um besonders fit für die Gesangsdarbietung zu sein. Hier kommen einige Tipps, um Ihren Körper und Ihre Stimme fit zu halten .

Die Wahl des Songs

Es existieren so viele Liedtypen wie Stimmtypen. Der Stil, den Sie gerne singen möchten, sollte in Abstimmung mit Ihrem Stimmumfang ausgewählt werden. Entscheiden Sie sich eher für Lieder, die Sie ganz natürlich anziehen, aber gehen Sie weiter und analysieren Sie Ihren Stimmtypen, Ihre Kompetenzen usw. Sie wissen nicht mit was Sie beginnen sollen? Wir haben eine Anleitung zusammengestellt, um Ihnen dabei zu helfen.

Das Aufwärmen

Die Stimme ist ein Muskel und wie jeder Muskel muss dieser für eine optimale Leistung trainiert werden. Um sie zu schützen ist daher Aufwärmen besonders wichtig. Hier kommen einige Übungen .

Die Artikulierung

Die Artikulierung ist besonders wichtig, um gut zu singen. Sie kann die Präzision Ihrer Noten, die Resonanz, die Stimmstärke und vieles mehr noch verbessern. Mit einer guten Haltung, einer angepassten Atmung und einer klaren Artikulierung wird Ihr Gesang deutlich verändert. Mehr hierzu erfahren Sie auf die Vorteile einer guten Artikulierung .

Das (Selbst-)Vertrauen

Ob Sie eher schüchtern oder auch Anfänger(in) sind: mangelndes Selbstvertrauen ist eines der häufigsten auftretenden Probleme für einen Sänger, Lampenfieber ist normal, aber es sollte Sie nicht lähmen. Mit dem richtigen Werkzeug, ob es sich dabei um effiziente Proben oder Entspannungstechniken usw. handelt , finden Sie den Mut dem Publikum entgegen zu treten und unter allen Umständen positiv zu bleiben. Gibt es andere Faktoren, die ein Sänger bedenken sollte?? Teilen Sie sie mit uns in den Kommentaren unten.

Bauchatmung

Sie kennen sicherlich den Ausdruck "aus dem Bauch heraus singen". Abgesehen davon intuitiv alles beim Singen zu geben, versteht man hier ebenfalls die Idee körperlich den Bauch zum Einsatz zu bringen, um so den Atmenmechanismus auf ganz besondere Weise zum Singen zu nutzen. Von der Atmung hängt zu Teilen die Qualität des Gesangs ab und nicht nur der obere Teil des Körpers wird dafür beansprucht. Die Atmung richtig zu beherrschen ist der erste Schritt, um die Stimme zu beherrschen. Es ist daher besonders wichtig diesen Mechanismus zu erkennen, und zu verstehen warum die Bauchatmung essentiell für das Singen ist. Bevor wir sehen werden wie die Bauchpartie bei der Atmung zum Einsatz kommt, sollten zunächst die zwei Haupttypen der Atmung unterschieden werden: Die Thoraxatmung und die Bauchatmung. Thoraxatmung: Diese scheint uns natürlicher und wir nehmen sie reflexartig ein, beispielweise wenn uns der Arzt bittet tief ein- und auszuatmen. Es wird der Brustkorb aufgebläht, die Schultern heben sich, was zu Verspannungen im Schulterbereich führen kann. Dies ist nicht ideal beim Singen. Man sollte versuchen dieses Verhalten abzulegen und sich an die „Bauchatmung“ zu gewöhnen. Bauchatmung: Diese sollten Sie beherrschen. Sie haben sicherlich bereits diesen Ausdruck gehört: „mit dem Bauch atmen“, was übrigens eine bildhafte Vorstellung ist, wie auch „Schmetterlinge im Bauch“. Das Bild ist also vereinfachend, es geht nämlich vielmehr darum die Atmung so zu beherrschen, dass nur die Bauchpartie beansprucht wird. Diese Atmung ist natürlicher beim Menschen, zumindest zu Anfang. Babys atmen auf diese Weise, es ist leicht zu beobachten wie sich ihr kleiner Bauch hebt und senkt. Sie können das unbewusst ebenfalls, ohne dass es Ihnen auffällt: wenn Sie schlafen! Der große Vorteil der Bauchatmung ist, dass wesentlich mehr Kapazität zur Verfügung steht. Nun kommen wir zu einigen Übungen, die dabei helfen diese Atmung wiederzufinden und sie wieder zu unserer natürlichen Atmung zu machen:

Das Sich-Bewusst-Werden

Stellen Sie sich vor einen Spiegel, legen Sie die Hände auf Ihre Taille, Ihre Finger zeigen in Richtung Nabel. Sie atmen ein. Ohne zu überlegen atmen die meisten Menschen indem sie die Brust heben. Das ist die Thoraxatmung, also nicht richtig. Es sollte sich Ihr Bauch stattdessen bewegen. Legen Sie sich nun hin. Legen Sie die Hand auf Ihren Bauch und fühlen Sie wie sie sich bewegt. Sie können sich auch ein Buch auf Ihren Bauch legen und beobachten, wie sich das Buch beim Einatmen hebt und beim Ausatmen senkt. Sobald Sie diese Bewegung verstanden haben, muss diese auf Befehl funktionieren: Stellen Sie sich aufrecht vor eine Wand hin, die Unterarme gegen die Wand, auf der gleichen Höhe wie die Schultern, Ihr Körper neigt sich um 30°. In dieser Haltung atmen Sie ganz automatisch mit dem Bauch. Halten Sie diese Position einige Minuten und stellen Sie sich dann anschließend gerade hin und versuchen Sie diese Atmung noch etwas durchzuhalten.

Das Beherrschen der Atmung

Die Atmung geht in zwei Phasen vor sich: Einatmen, um möglichst viel Luft zu speichern Ausatmen, um die Luft beim Singen zu nutzen Es ist das Ziel während dieser zweiten Phase, die so lange sein kann wie gesungen wird, den ausgestoßenen Luftstrom zu kontrollieren, u. a. mit Hilfe des Zwerchfells. Stellen Sie sich einen aufgeblasenen Luftballon vor. Wenn Sie die Öffnung mit einem Mal los lassen, entweicht die Luft sehr schnell. Wenn Sie allerdings die Öffnung kontrollieren und nur einen kleinen Luftstrom entweichen lassen, geschieht das „Ausatmen“ langsamer und hält länger an. Versuchen Sie nun tief einzuatmen, Sie fühlen wie sich Ihr Bauch wölbt und atmen Sie anschließend so langsam wie möglich aus, bis der Beckenboden für die letzten Momente zum Einsatz kommt und stoppen Sie dabei die Zeit. Führen Sie jeden Tag diese Übung durch und versuchen Sie jedes Mal eine Sekunde mehr durchzuhalten.

Eine rhythmischere Übung

Atmen Sie vollständig aus. Halten Sie vier Takte die Luft an. Holen Sie anschließend vier Takte lang Luft, durch die Nase oder durch den halb geöffneten Mund. Halten Sie wieder vier Takte die Luft an. Atmen Sie anschließend langsam acht Takte lang aus. Wiederholen Sie die Übung mehrere Male.
www.mgv-frohsinn-diedenbergen.de

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5 Dinge, die Sänger vernachlässigen

Zwischen richtig zu singen, den Liedtext nicht zu vergessen, die Darstellung auf der Bühne nicht zu vernachlässigen und das Lampenfieber in den Griff zu bekommen, gibt es noch etliche Dinge, die ein guter Sänger nicht vergessen sollte. Hier kommen 5 davon, die besonders wichtig sind!

Die Gesundheit

Gesund zu bleiben und vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen erlauben es Ihre Stimme zu verbessern. Keine Alkoholexzesse, nicht rauchen, ausreichend trinken und den Hals im Winter bedeckt halten sind Verhaltensweisen, die helfen Ihre Stimme zu schützen. Ruhe und wenig Stress sind ebenfalls wichtige Dinge, um besonders fit für die Gesangsdarbietung zu sein. Hier kommen einige Tipps, um Ihren Körper und Ihre Stimme fit zu halten .

Die Wahl des Songs

Es existieren so viele Liedtypen wie Stimmtypen. Der Stil, den Sie gerne singen möchten, sollte in Abstimmung mit Ihrem Stimmumfang ausgewählt werden. Entscheiden Sie sich eher für Lieder, die Sie ganz natürlich anziehen, aber gehen Sie weiter und analysieren Sie Ihren Stimmtypen, Ihre Kompetenzen usw. Sie wissen nicht mit was Sie beginnen sollen? Wir haben eine Anleitung zusammengestellt, um Ihnen dabei zu helfen.

Das Aufwärmen

Die Stimme ist ein Muskel und wie jeder Muskel muss dieser für eine optimale Leistung trainiert werden. Um sie zu schützen ist daher Aufwärmen besonders wichtig. Hier kommen einige Übungen .

Die Artikulierung

Die Artikulierung ist besonders wichtig, um gut zu singen. Sie kann die Präzision Ihrer Noten, die Resonanz, die Stimmstärke und vieles mehr noch verbessern. Mit einer guten Haltung, einer angepassten Atmung und einer klaren Artikulierung wird Ihr Gesang deutlich verändert. Mehr hierzu erfahren Sie auf die Vorteile einer guten Artikulierung .

Das (Selbst-)Vertrauen

Ob Sie eher schüchtern oder auch Anfänger(in) sind: mangelndes Selbstvertrauen ist eines der häufigsten auftretenden Probleme für einen Sänger, Lampenfieber ist normal, aber es sollte Sie nicht lähmen. Mit dem richtigen Werkzeug, ob es sich dabei um effiziente Proben oder Entspannungstechniken usw. handelt , finden Sie den Mut dem Publikum entgegen zu treten und unter allen Umständen positiv zu bleiben. Gibt es andere Faktoren, die ein Sänger bedenken sollte?? Teilen Sie sie mit uns in den Kommentaren unten.

Bauchatmung

Sie kennen sicherlich den Ausdruck "aus dem Bauch heraus singen". Abgesehen davon intuitiv alles beim Singen zu geben, versteht man hier ebenfalls die Idee körperlich den Bauch zum Einsatz zu bringen, um so den Atmenmechanismus auf ganz besondere Weise zum Singen zu nutzen. Von der Atmung hängt zu Teilen die Qualität des Gesangs ab und nicht nur der obere Teil des Körpers wird dafür beansprucht. Die Atmung richtig zu beherrschen ist der erste Schritt, um die Stimme zu beherrschen. Es ist daher besonders wichtig diesen Mechanismus zu erkennen, und zu verstehen warum die Bauchatmung essentiell für das Singen ist. Bevor wir sehen werden wie die Bauchpartie bei der Atmung zum Einsatz kommt, sollten zunächst die zwei Haupttypen der Atmung unterschieden werden: Die Thoraxatmung und die Bauchatmung. Thoraxatmung: Diese scheint uns natürlicher und wir nehmen sie reflexartig ein, beispielweise wenn uns der Arzt bittet tief ein- und auszuatmen. Es wird der Brustkorb aufgebläht, die Schultern heben sich, was zu Verspannungen im Schulterbereich führen kann. Dies ist nicht ideal beim Singen. Man sollte versuchen dieses Verhalten abzulegen und sich an die „Bauchatmung“ zu gewöhnen. Bauchatmung: Diese sollten Sie beherrschen. Sie haben sicherlich bereits diesen Ausdruck gehört: „mit dem Bauch atmen“, was übrigens eine bildhafte Vorstellung ist, wie auch „Schmetterlinge im Bauch“. Das Bild ist also vereinfachend, es geht nämlich vielmehr darum die Atmung so zu beherrschen, dass nur die Bauchpartie beansprucht wird. Diese Atmung ist natürlicher beim Menschen, zumindest zu Anfang. Babys atmen auf diese Weise, es ist leicht zu beobachten wie sich ihr kleiner Bauch hebt und senkt. Sie können das unbewusst ebenfalls, ohne dass es Ihnen auffällt: wenn Sie schlafen! Der große Vorteil der Bauchatmung ist, dass wesentlich mehr Kapazität zur Verfügung steht. Nun kommen wir zu einigen Übungen, die dabei helfen diese Atmung wiederzufinden und sie wieder zu unserer natürlichen Atmung zu machen:

Das Sich-Bewusst-Werden

Stellen Sie sich vor einen Spiegel, legen Sie die Hände auf Ihre Taille, Ihre Finger zeigen in Richtung Nabel. Sie atmen ein. Ohne zu überlegen atmen die meisten Menschen indem sie die Brust heben. Das ist die Thoraxatmung, also nicht richtig. Es sollte sich Ihr Bauch stattdessen bewegen. Legen Sie sich nun hin. Legen Sie die Hand auf Ihren Bauch und fühlen Sie wie sie sich bewegt. Sie können sich auch ein Buch auf Ihren Bauch legen und beobachten, wie sich das Buch beim Einatmen hebt und beim Ausatmen senkt. Sobald Sie diese Bewegung verstanden haben, muss diese auf Befehl funktionieren: Stellen Sie sich aufrecht vor eine Wand hin, die Unterarme gegen die Wand, auf der gleichen Höhe wie die Schultern, Ihr Körper neigt sich um 30°. In dieser Haltung atmen Sie ganz automatisch mit dem Bauch. Halten Sie diese Position einige Minuten und stellen Sie sich dann anschließend gerade hin und versuchen Sie diese Atmung noch etwas durchzuhalten.

Das Beherrschen der Atmung

Die Atmung geht in zwei Phasen vor sich: Einatmen, um möglichst viel Luft zu speichern Ausatmen, um die Luft beim Singen zu nutzen Es ist das Ziel während dieser zweiten Phase, die so lange sein kann wie gesungen wird, den ausgestoßenen Luftstrom zu kontrollieren, u. a. mit Hilfe des Zwerchfells. Stellen Sie sich einen aufgeblasenen Luftballon vor. Wenn Sie die Öffnung mit einem Mal los lassen, entweicht die Luft sehr schnell. Wenn Sie allerdings die Öffnung kontrollieren und nur einen kleinen Luftstrom entweichen lassen, geschieht das „Ausatmen“ langsamer und hält länger an. Versuchen Sie nun tief einzuatmen, Sie fühlen wie sich Ihr Bauch wölbt und atmen Sie anschließend so langsam wie möglich aus, bis der Beckenboden für die letzten Momente zum Einsatz kommt und stoppen Sie dabei die Zeit. Führen Sie jeden Tag diese Übung durch und versuchen Sie jedes Mal eine Sekunde mehr durchzuhalten.

Eine rhythmischere Übung

Atmen Sie vollständig aus. Halten Sie vier Takte die Luft an. Holen Sie anschließend vier Takte lang Luft, durch die Nase oder durch den halb geöffneten Mund. Halten Sie wieder vier Takte die Luft an. Atmen Sie anschließend langsam acht Takte lang aus. Wiederholen Sie die Übung mehrere Male.
MGV Frohsinn Diedenbergen 1892 e.V.